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Spiel mit dem Licht...
Hallo Leute,
Habe einige (vielleicht etwas dümmliche) Fragen. Aber da ich Anfänger bin, weiss ich es halt nicht besser. Ausserdem vertrau ich darauf, dass ihr es nie wagen würdet mich auszulachen, oder? Es gibt ein paar Dinge, die ich bei professionellen Fotos gesehen habe, die ich aber nicht hinbekomme, wieviel ich auch probiere. Am besten erkläre ich das anhand von Beispielen: 1. Sogenannte "Lens Flares". Ich sehe sie sehr oft und finde diesen Effekt toll. Nur kriege ich ihn nur ansatzweise hin. Die Reflexionen sind matt und der Hintergrund (Landschaft) überbeleuchtet. (Eigentlich logisch.) Auch nachbearbeiten in Aperture bringt nur leichte Verbesserungen. 2. "Gottes Finger" finger fällt auf die Erde. Damit meine ich diese Fotokategorie, wo ein einzelner Lichtstrahl eine geschlossene Wolkendecke durchbricht, oder mehrere durch ein dichtes Blätterdach fallen. Bei mir sieht man dann immer nur die hellen Flecken am Boden. Die Lichtbahn selbst die den Effekt ausmacht, ist nicht bzw kaum zu sehen. 3. Mondfotos. Ihr kennt das sicher: es ist Sommer, der Mond steht voll und rund über einem und ist so groß, dass man meint, er fällt einem gleich auf die Rübe. Wenn ich jetzt bei dieser, an sich tollen, Szenerie den Auslöser drücke, kriege ich nur einen Stecknadelkopf. Das Bild ist nicht zu gebrauchen... Jetzt wäre es super, wenn jemand von euch Tips für mich hätte, um das hinzukriegen. Ich frage mich, ob meine Kamera zu schwach ist oder der Fotograf dahinter zu dämlich. Anbei ein paar Beispiele, die ich gefunden habe.
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------------------------ Casio Exilim S600 |
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Huhu,
obwohl ich selbst auch nicht wirklich viel Erfahrung mit dieser Art Lichtspielerei hab, versuch ich mal meine Sichtweise wiederzugeben. Vielleicht hilft das ja etwas zu 1.: Die Lens Flares hängen glaub ich vom genutzten Objektiv und natürlich auch von der Lichteinstrahlung, Position, Winkel usw. ab. Vermutlich ist ne digitale Nachbearbeitung wirklich der beste Weg, um den Effekt so zu positionieren wie man ihn am liebsten hat. zu 2.: Ich denk mal ne gewisse Luftfeuchtigkeit ist für solche Bilder auch notwendig, damit die Lichtstrahlen von den kleinen Wassermolekülen reflektiert wird und der Effekt auf dem Foto sichtbar wird. Ne kürzere Belichtungszeit könnte die hellen Flecken vermindern, allerdings wird dadurch der Effekt der Lichtstrahlen evtl. auch nicht so richtig zur Geltung kommen. Vielleicht ist hier ne Zusammenstellung verschieder Bilder mit verschiedenen Belichtungszeiten das, was ein optimales Gesamtbild ausmacht. zu 3.: Geht mir auch so Ist natürlich alles ohne Garantie Vielleicht hat ein anderer User noch ne Meinung dazu? |
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Hi Micha,
Danke für die Tips, ich werde es mal versuchen, auch wenn ich glaube, dass es zu einem guten Teil auch davon kommt, dass ich da einfach ein bisschen zu viel von meiner Kompaktkamera verlange. Das mit der Luftfeuchtigkeit klingt plausibel, momentan müsste ich wohl mit Staub vorlieb nehmen. Ich habe übrigens mal probiert Mondfotos anders zu machen: Ich habe ein relativ einfaches Refraktorteleskop und habe dann die Kamera einfach ans Okular gehalten. Hat eigentlich sogar besser funktioniert, als ich erwartet hatte, allerdings nicht besonders scharf. Hab mir das durch einen lokalen Fotografen erklären lassen und er meinte, das hätte was mit der Vergrößerung der Kamera (3x) + Vergrößerung des Teleskops (32 bis 108 x) zu tun. Es kam zu wenig Licht durch und die Programmautomatik hat dadurch die Belichtung länger eingestellt, was zu Wacklern führte. Er meinte auch, dass solche Fotos professionell mit SLR's mit einem speziellen Adapter gemacht werden, so dass mehr oder weniger das Teleskop das Objektiv der Kamera wird. Und dann mit einer Vergrößerung von bis zu 108fach (und ich habe nur ein billiges Teleskop vom Aldi!).... pfff Auf jeden Fall bleib ich auf der Lauer, mal schauen ob ich was finde. Aber ich glaube der nächste Schritt muss eine etwas bessere Kamera sein. Auch wenn ich die Casio S500 sicher für Schnappschüsse behalten werde, das Format ist einfach unschlagbar und dafür liefert sie auch eine super Qualität. Aber manchmal reicht sie einfach nicht aus... da fehlt gerade das letzte bisschen extra. (Ich habe jetzt zwei Endkandidaten gefunden: die Fuji S6500fd oder die Sony H9. Die UZ550 von Olympus ist ausgeschieden, weil sie in den meisten Tests nicht so toll abschneidet und dann auch noch 100,- mehr kostet als selbst die Sony. Und 300,- mehr als die Fuji.)
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(Am besten bekommst du diese Bilder natürlich mit ner guten Cam hin hierbei empfehle ich die Canon EOS 400D Spiegelreflex (digital) mit einem Preis von 700€ und 10,1MP und und und ist sie echt unschlagbar! Aber ist ne investition die sich lohnt und wie du sagst willst du ja eh ne bessere cam)
Zu deinem ersten Punkt: Versuch das ganze doch mal mit einem Picture im Picture du musst mit deiner Cam nur ein Bild aufs Bild fotografieren (Stativ!!!) dann machst dass eine wenn es noch hell ist und dann noch eins wenn es dämmert oder wenn Nacht ist (Stativ und Cam position nicht verändern) dann haste das vordere schön Matt und dunkel und denn Himmel schön hell bzw. Überbelichtet (ISO-Empfindlichkeit - Blendweite und Belichtungszeit können gut dabei Helfen) [ggf. Sonnenblende aufschrauben] [quote=Micha;333]Huhu, zu 2.: Ich denk mal ne gewisse Luftfeuchtigkeit ist für solche Bilder auch notwendig, damit die Lichtstrahlen von den kleinen Wassermolekülen reflektiert wird und der Effekt auf dem Foto sichtbar wird. Ne kürzere Belichtungszeit könnte die hellen Flecken vermindern, allerdings wird dadurch der Effekt der Lichtstrahlen evtl. auch nicht so richtig zur Geltung kommen. Vielleicht ist hier ne Zusammenstellung verschieder Bilder mit verschiedenen Belichtungszeiten das, was ein optimales Gesamtbild ausmacht. QUOTE] 1tens muss ich dieser Aussage erst mal so zustimmen Hierzu ein Tipp von mir! Du regelst die ISO-Empfindlichkeit deiner Cam runter, stellst die Blende eng und machst ne hohe Belichtungszeit. Das ganze Fotografierst du mit Stativ das es zu keinen Wacklern führt dann müsstest du helle flecken vermeiden können (Filter aufs Objektiv verschönert das ganze auch manchmal [nicht immer!!!])! [Sonnenblende aufschrauben ist hier vll. nicht verkehrt] Beachte dass es möglichst windstill ist denn sonst hast du die Blätter oder Wolcken auch verwackelt drauf! Was wiederum in manchen Fällen aber auch gar nicht schlecht aussieht und zu deinem dritten Punkt: Ebenfalls auf einem Stativ aufnehmen (ISO - Blende - Belichtungszeit je nach wunsch) und das ganze mit nem Teleskopobjektiv dann müssten sie auch gut werden ohne Wackler. Probier die Tipps doch mal aus viel Spass dabei! MfG BlackNinja Geändert von BlackNinja (13.05.2007 um 21:50 Uhr). |
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