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Da habt Ihr ein interessantes Thema aufgenommen, zu dem wohl fast jeder was beitragen kann. Mir ist es auch schon des Öfteren passiert, dass ich angesprochen wurde oder mir das Fotografieren verboten worden ist. Ich hab mir sogar ein Buch "Foto- und Bildrecht" von Wanckel/Nitsche gekauft um in Streitfragen nachschauen zu können. Im Internet gibt es ja auch einige Seiten. So wollte mir zum Beispiel ein Friedhofswärter das fotografieren auf dem Friedhof verbieten. Ich fragte Ihn wo dies stehe und ob er seine Dienstanweisungen richtig lesen würde. Er schaute verdutzt und war auf einmal sprachlos. Ich hatte mir den Aufruf der Stadt Stuttgart zu einem Fotowettbewerb der Friedhöfe kopiert und auch dabei, den hab ich Ihm dann noch unter die Nase gehalten und plötzlich erklärte er mir sogar wo besondere Gräber sind. So kann es auch gehen. Die Rechtssprechung ist gerade im Fotorecht wie Kaugummi den man ziehen kann wies einem gerade passt. Das Thema treibt selbst Juristen den Schweiß auf die Stirn. Macht mal ruhig weiter mit dem Thema ist interessant. Ich meld mich dann auch wieder zu Wort.
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Das Thema ist überhaupt nicht heiß, es ist nur so, dass sich manche Leute überschätzen. Ich kann ungestört überall im Öffentlichen Raum photographieren, so lange ich keine Persönlichkeitsrechte verletze. Ich photographiere viel in Kirchen beider Konfessionen und hatte nie Probleme, weder mit Gläubigen noch mit Priestern, Pfarrern oder deren Helfer.
Natürlich photographiere ich nicht, wenn es einen Gläubigen in seiner Andacht stören wurde. Wer mir zu Unrecht Aufnahmen verbieten will, verletzt meine Persönlichkeitsrechte. Es gibt auch keinen Unterschied zwischen Pressephotographen und Amateuren - schliesslich publizieren wir ja auch und bedienen ein öffentliches Interesse. Die Polizei kann mir auch, als Unbeteiligtem, nicht untersagen, z.B. Aufnahmen eines Unfallortes und der verunfallten Fahrzeuge zu machen. Die Kennzeichen werden später überarbeitet. Gleiches gilt für Brände oder Überschwemmungen. Ein Bekannter photographiert auf Rock-Konzerten, da sind die ERegeln von Veranstalter vorgegeben. Aber wenn ich am Sonntag (11.11.) den Umzug in Weil der Stadt photographiere, hat kein Mensch etwas dagegen - selbst wenn ich mal kurzfristig eine Abschrankung übertreten sollte. Standfest bleiben ist das Gebot.
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Audiatur et altera pars |
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